Geboren 1948 in St. Pölten, gelernter Kleidermacher. Mit 18 Jahren geht er nach Wien, um sich in der Konfektion- und Textilfachschule fortzubilden. In dieser Zeit lernt er Manfred Deix kennen. der ihm die Technik der Radierung erklärt. Beruflich zieht er 1970 nach St. Haag, wo ihn Prof. Henkel einige Zeit in Zeichnen und Malen unterrichtet.

In Krummnussbaum lernt er den Betriebsleiter einer Schamotterfabrik, Dieter Schlatzer, kennen, und es war auch möglich, mit Industrieton zu arbeiten und in einem mit Öl befeuerten Ofen zu brennen. Prof. Praschak führt in der Fabrik gelegentlich Versuche durch und gibt Ginner wertvolle Hinweise über Fachliteratur zum Thema Glasuren.

Beruflich bedingt übersiedelt Ginner nach Rohrbach in Oberösterreich. Hier führt ihn der Zufall mit Wolfgang Zöhrer zusammen, dessen Ratschläge ihn wesentlich beeinflussen. Ab 1980 lernt Ginner bei ihm die grafischen Techniken. Der Maler, Bildhauer und Restaurator Prof. Mag. Wünsche ermöglichte einen Gastbesuch auf der Linzer Kunstakademie.

Seit 1994 ist Hauptwohnsitz und Atelier am Stollberg im Wienerwald.

Von 2005 bis 2009 außerordentliches Studium der Keramik an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

Erste Förderungen in der Öffentlichkeit durch die Galerie Maringer in St. Pölten. Seit 1979 Ausstellungen in ganz Österreich.

Auszeichnung in Ciney (Belgien): Silbermedaille für Strukturbilder im Mai 1988